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Sonnenfinsternis über dem Puclaro-Stausee

Bei reichlich Wind und schlechtem Seeing aber klarem Himmel und spektakulärer Landschaft des mittleren Elqui-Tals in Chiles Region Coquimbo, am Ostende des Stausees und 12 km westlich von Vicuna – die gestrige totale Sonnenfinsternis:

[Daniel Fischer. NACHTRAG: viel mehr & größere Bilder vom Tag]

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Der Himmel jenseits von La Serena

Himmelsbeobachtung gestern Abend bei 29°56.8′ Süd 70°57.7° West = östlich von La Serena im Elqui-Tal in Chiles Region Coquimbo (IV) auf einer staubigen Straße zu einer Mine, wo auch zwischen 22 und 23 Uhr noch reger Verkehr herrschte – aber es ging trotzdem eine Menge mit der Panasonic DMC-FZ300 vom Stativ, wobei Ergebnisse in voller Auflösung in diesem Album zu finden sind und eine verkleinerte Auswahl hier:

[Daniel Fischer]

La Serena und Coquimbo im SoFi-Fieber

Die Region Coquimbo Chiles, die in drei Tagen der Kernschatten des Mondes treffen wird, hat sich kurzerhand zum Zentrum des Universums erklärt … Beobachtungen gestern – in diesem Album auch größer – in den zwei größten Küstenstädten:

Eine Auswahl der zahlreichen großen und kleinen Poster, die in Coquimbo und La Serena keinen Zweifel lassen, was bevorsteht – dem Vernehmen nach wird bereits seit mindestens zwei Jahren auf den großen Tag hin gearbeitet.

Von einem großen SoFi-Festival auf der Plaza de Armas in La Serena ein Souvenir-Handel, eine Open-Air-Ausstellung und ein Bier-Stand mit gleich drei Sorten SoFi-Bier.

Ein SoFi-Konzert vor der Markthalle von und ein Café in La Serena – und in Coquimbo überraschte der Bürgermeister der Stadt Marcelo Peirera (der sich gerne fotografieren lässt) eine Gruppe deutscher SoFi-Reisender mit SoFi-Brillen:

[Daniel Fischer]

Blue Flash bei 100 km/h

Dieser Blue Flash im Moment des Verschwindens der Sonne hinter einem Bergrücken bei sehr klarer Luft wurde gestern Abend (26. Juni) im Norden von Chile aufgenommen – unter ziemlich ungewöhnlichen Umständen. Und das kam so …

Aufnahme-„Stand“-Ort war nämlich ein Reisebus zwischen San Pedro de Atacama und Calama, der sich bei Sonnenuntergang dem großen Windpark für die Energieversorgung der Kupferminen bei letzterer Stadt mit rund 100 km/h näherte, und fotografiert wurde ungefähr senkrecht durch die Frontscheibe mit einer Panasonic DMC-FZ300: in der terminalen Sequenz mit der kürzestmöglichen Belichtung, 1/16000 Sekunde bei Blende 8 und ISO 100, und maximaler Brennweite.

Die letzten Sekunden, in voller Auflösung und nicht weiter verarbeitet: Je weniger der Sonne „übrig“ ist, desto stärker dominieren Grün und schließlich Blau von ihrem durch die Atmosphäre spektral zerlegten Oberrand, wie übrigens auch schon drei Tage zuvor dokumentiert (unten), wenn auch lange nicht so deutlich. Ganz oben das letzte Bild aufgehellt – und hier die Situation kurz danach viel länger belichtet:

[Daniel Fischer]

Auf der Sternwarte von Alain Maury

Während einer privaten Version der Star Tours der San Pedro de Atacama Space Explorations etwas außerhalb des nordchilenischen Städtchens am südlichen Wendekreis am Abend des 23. Juni ein paar Impressionen de Südhimmels – mehr und größer in diesem Album – mit stehender Kamera, wie die Umgebung des Kreuzes des Südens …

… und darunter die beiden Magellanschen Wolken in unterer Kulmination.

Drei Zoomschritte auf den Eta-Carinae-Nebel zu – währenddessen erläutert Maury äußerst unterhaltsam die Grundlagen des Sternhimmels unter heftigem Einsatz eines grünen Lasers.

Dann geht es zu den zahlreichen Teleskopen bis 72 cm Durchmesser auf einer ausgedehnten Plattform, die von mehreren Betreuern auf ausgewählten Objekten gehalten werden: Besonders beeindruckten die Kugelsternhaufen Omega Cen und – trotz nur sehr geringer Höhe – der konzentriertere 47 Tuc.

Die Milchstraße über den Teleskopen, insbesondere einem noch nicht ganz fertigen mit 1.15 Metern Durchmesser. Und als Bonus noch die Magellanschen Wolken viel höher am Himmel am folgenden Morgen auf der Fahrt zu den Geysiren, allerdings in hellem Mondschein:

[Daniel Fischer]

Pazifischer Sonnenuntergang … mit ein wenig Grün

Dieser Sonnenuntergang an der chilenischen Küste in Antofagasta gestern – in diesem Reise-Album noch mehr Zeitschritte – hatte zumindest für das Kamera-Auge immer wieder schmale Grüne Segmente zu bieten: