Archiv für den Monat Oktober 2018

„Astronomy on Tap“: ein neuer Stern am populären Astro-Himmel von Bonn

Rund 80 Besucher drängten sich heute im dicht besetzten Obergeschoss eines irischen Pubs beim zweiten „Astronomy on Tap Bonn“, einer für das junge Projekt von Bonner Fachastronomen beindruckend routinierten zweistündigen Bühnenshow (oben der aufgezeichnete Live-Stream), dank vier Flachbildschirmen und guter PA überall gut zu verfolgen. Geboten wurden wie stets ein englisch- und ein deutschsprachiger je ca. 20 Minuten langer Vortrag und dazwischen ein Quiz, bei dem auch von den in erheblicher Zahl anwesenden Profiastronomen keiner mehr als 8 von 10 Fragen schaffte:

[Daniel Fischer. NACHTRAG: eine Nebenwirkung …]

Advertisements

First (ashen) light …

1/6 Sekunde bei Blende 2.8 und ISO 400

Zweieinhalb Monate nach der Anschaffung wurde die Panasonic Lumic DMC-FZ300 heute zum ersten Mal des Erdscheins – alias „ashen glow“ – auf dem Mond ansichtig: völlig ungeplant, weshalb diese Aufnahmen (vom Hügel, auf dem das Bochumer Planetarium steht) komplett freihändig gemacht werden mussten, auch ohne Aufstützen irgendwo. Die technischen Daten der Bilder – nur Cropping, aber keinerlei Drehen am Gamma – weisen den Weg für spätere Experimente, wenn die Ekliptik steiler steht … und ein Stativ zur Hand ist:

1/125 Sekunde bei Blende 4 und ISO 200

1/4 Sekunde bei Blende 2.8 und ISO 800

1/5 Sekunde bei Blende 2.8 und ISO 800

1/5 Sekunde bei Blende 2.8 und ISO 400

1/8 Sekunde bei Blende 2.8 und ISO 3200

Die letzten drei Aufnahmen entstanden bei maximaler Zoom-Brennweite von 108 mm, was einem Kleinbild-Äquivalent von 735 mm entspricht; vielleicht jedes dritte solcher Freihand-Bilder war leidlich scharf. Der Stern unterhalb der Mondsichel hat übrigens 7.3 mag., der links neben ihm und etwas tiefer 7.6 mag. und der ganz links 6.3 mag. Ein paar der Bilder in größer gibt’s auch hier und hier. Gegen Ende der Dämmerung verschwand der tiefe Mond dann leider schon in horizontnahem Dunst, so dass keine weitere Aufnahmen des Erdscheins möglich waren:

1/8 Sekunde bei Blende 3.2 und ISO 200

[Daniel Fischer]