Archiv des Autors: skyweek

Aurora-Spektakel vor Nordnorwegen

Bis heute Abend war die Aurora-Expedition auf dem Hurtigruten-Schiff „Richard With“ – die vierte dieses Bloggers – weder vom Wetter noch Polarlichtspektakeln begünstigt gewesen, vor allem in der nötigen Kombination: Am Morgen und Abend des 27. und vor allem Abend des 28. Januar hatten in Wolkenlücken kleinere und eine etwas größere Show stattgefunden – doch heute Abend hat etwas nördlich von Tromsø einfach alles zusammen gepasst: unerwartet weitgehend klarer Himmel, keine nennenswerte Lichtverschmutzung … und ein epochaler Substurm. Erst nur schwache aber quer über den Zenit reichende Streifen – und dann für vielleicht eine Minute unfassbare Aktion, mit extremer Helligkeit, Farbe (rote Streifen vor grünem Grund) und atemberaubender Geschwindigkeit – mit normaler Standbildkamera (das Bild oben ist der unmittelbare Vorgänger des untersten) nur schemenhaft zu dokumentieren:

[Daniel Fischer]

Ein Astronaut am Argelander-Institut

Der in Bad Godesberg wohnhafze Astronaut Gerhard Thiele gestern in Bonn bei einem Vortrag im AIfA für die Jungen Europäischen Föderalisten, die v.a. durch energische Flugblatt-Werbungen in den Bonner Mensen den Großen Hörsaal mit jungem Publikum füllten – die angeregte Diskussion hätte noch Stunden weiter gehen können …

[Daniel Fischer

Mond, Venus & Mars über Bochum

Sehenswerte Konstellationen in der Abenddämmerung über dem Bochumer Planetarium: Drei-Tages-Mond und Venus – und später auch noch oben links der Mars dazu:

[Daniel Fischer. NACHTRÄGE: zwei der späteren Bilder auch größer hier und hier bzw. hier – und wie es am nächsten Abend und noch zwei Abende drauf weiter ging]

Mond live vor PPP

Gelegenheit zur Mondbeobachtung vor Pauls Portablem Planetarium:

[Daniel Fischer]

Venus und Saturn in Dämmerungs-Konjunktion

18:38 MESZ – Sonnendepression 5.1° (nur die Venus zu sehen)

18:46 MESZ – Sonnendepression 6.3° – Saturnhöhe 7.8°

Ein paar Stunden vor der größten Annäherung von 3.0° zwischen den Planeten Venus und Saturn Beobachtungen bei sehr klarem Abenddämmerungshimmel vom Bochumer Planetarium aus sowie freihändige Fotos mit Telebrennweiten, hier bis auf leichte Ausschnitte gänzlich unbearbeitet. Auch gegen Ende der bürgerlichen Dämmerung war der Saturn mit bloßem Auge nicht zu sehen (während die Venus schon extrem auffällig war) und nur fotografisch nachweisbar, im zweiten Bild nahe des oberen Randes. Ab etwa der Mitte der nautischen Dämmerung war der Saturn dann für’s Auge erkennbar aber nie auffällig, da die zunehmende Extinktion den Kontrastgewinn durch den dunkler werdenden Himmel wieder auffraß, während das Paar – zu dem sich in vier Tagen noch die Mondsichel gesellen wird – fotografisch kein Problem mehr war:

19:04 MESZ – Sonnendepression 9.0° – Saturnhöhe 5.9°

19:05 MESZ – Sonnendepression 9.2° – Saturnhöhe 5.7°

19:10 MESZ – Sonnendepression 10.0° – Saturnhöhe 5.2° [Daniel Fischer]

Das Ende der Dinos in der zeitgenössischen Presse …

… (Anklicken liefert die ‚Zeitungen‘ größer; die Sidebars sind auch nett) in der Ausstellung „MeerErleben“, die speziell für Einkaufszentren konzipiert wurde, dort seit 2009 schon 7 bis 8 Millionen Besucher gehabt haben soll und nun bis voraussichtlich April 2017 im Deutschen Museum in Bonn zu sehen ist:

[Daniel Fischer. NACHTRAG: noch zwei weitere „Zeitungen“ hier und hier]

Die große Reise der Fleckengruppe (1)2585

Sachen gibt’s … während der gesamten Rotation der Aktivitätsregion 2585 über die Sonnenscheibe – vom 1. bis 11. September 2016 – hatte dieser Blogger in Nordrhein-Westfalen jeden Tag klaren Himmel oder zumindest eine hinreichend lange Wolkenlücke für ein „Beweisfoto“ mit der alten Bridgekamera Panasonic DMC-FZ48 mit maximalem Zoom (735 mm KB-Brennweite entsprechend) und durch einen Schnipsel fotografischen Baader-Folienfilter auf einem Papprahmen wie unten zu sehen. Die Bilder (mehr Versionen vom 1., 2., 3., 4., 5., 6., 7., 8., 9., 10. und 11. September) wurden mit IrfanView ungefähr parallel gedreht, beschnitten, in Schwarzweiß konvertiert, im Kontrast leicht angehoben und etwas verkleinert und dabei gleichzeitig leicht geschärft. Der rauschfreudige Sensor und die unkontrollierbare Bild-‚Verbesserungs‘-Software der Kamera treiben soetwas natürlich hart an die Grenzen, aber das kombinierte Souvenir vom absteigenden Ast des Sonnenzyklus mit solcher Minimaltechnik, an beliebigen Orten mal so nebenbei (inklusive einem Musikfestival) und ohne irgendein Stativ entstanden, hat schon was, oder? [Daniel Fischer]

Expedition Rhein-Romantik … zum kosmischen Quartett

Vom Rheinufer in Niederdollendorf ein Blick auf den Mond bei Saturn mit Mars und Antares – die Transparenz ließ zu wünschen übrig, der Horizont aber war perfekt für diese letzten Blicke auf das Schauspiel, das auch im Mai, Juni (unten) und August (Mitte) präsentiert wurde. [Daniel Fischer. NACHTRAG: Bilder in größer auch hier und hier – und der Anblick einen Abend später aber ohne Rhein]

Da nimmt aber einer ab …

Der abnehmende Mond in einer spätsommerlichen Phase schönen Wetters am Morgen des 23., 24., 25., 26. und 27. August 2016 immer freihändig mit einer Panasonic Lumix DMC-FZ48 mit Weißabgleich „Tageslicht“ jeweils recht hoch am Himmel aufgenommen, das erste und das letzte Bild über Witten-Herbede, die anderen über Königswinter-Heisterbacherrott. Aus den Roh-JPGs wurden jeweils ~900 Pixel breite Ausschnitte auf 604 Pixel verkleinert und dabei leicht geschärft und geringfügig im Kontrast gesteigert. Über die Links sind jeweils auch Ausschnitte in voller Auflösung und (außer beim heutigen) ohne jedwede weitere Verarbeitung zu finden, immer ganz oben auf den Seiten. [Daniel Fischer]

Vier Planeten am Abendhimmel über Bonn

Gesehen gestern Abend von Sankt Augustin aus: erst in der sehr hellen Dämmerung das Paar Jupiter / Saturn zwei Tage vor einer sehr engen Konjunktion, dann Saturn, Mars und Antares (von oben) weiter östlich:

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[Daniel Fischer. NACHTRAG: das Paar Jupiter/Venus größer bei späterer Dämmerung]