Archiv für den Monat Mai 2014

Konjunktion mit Schwierigkeiten

Drei Tage nach Neumond heute endlich eine Sichtung des jungen Mondes, zusammen mit dem Jupiter, nachdem sich – einzige Attraktion war zunächst ein überraschendes Feuerwerk gewesen – kurz vor dem Untergang des ersteren beide bequemten, von Witten-Herbede aus gleichzeitig durch Wolkenlücken über Bochum zu scheinen (Zeit von oben nach unten). Zum Vergleich die Mondsichel heute aus Japan (auch mit Sternen), gestern aus den USA und Italien und vorgestern aus Brasilien, Kalifornien und Texas. [Daniel Fischer]

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Wenn Köln schon mal eine Launch Party schmeisst …

… für einen deutschen Raumfahrer, dann wird auch was geboten: so geschehen am 28. Mai 2014, als Alexander Gerst & Co. zur ISS aufbrachen. An etlichen Orten im Lande waren große und kleine öffentliche Veranstaltungen angesetzt worden, davon aber nur das Kölner Event von ESA, DLR & Stadt unter freiem Himmel und für über 1000 Besucher geeignet. Die Frage, ob Deutschland seinen 11. Raumfahrer feiern würde: Hier fand sie eine klare Antwort.

Der prominenteste Gast der Veranstaltung: der Kosmonaut und Astronom(!) Reinhold Ewald, der 1997 per Soyuz zur Mir gereist war und schon vor Beginn für Interviews gefragt war – wobei dieser Blogger beim Gegenschuss unten versehentlich gar in die 20-Uhr-Tagesschau des nächsten Tages geriet …

Der andere Star des Abends: Pierre Michael „Peter“ Schilling, den sich ob seiner Weltraum-lastigen Songs Gerst explizit gewünscht hatte – von Neuer Deutscher Welle zu einem veritablen Krautrocker gereift, trat er mit Band immer wieder auf und machte die Launch Party zu einem halben Rockkonzert.

Wichtigstes Requisit freilich: die Videowand! Mit einem hausgemachten – in Russland gibt’s eigentlich gar keinen – Countdown, der mitunter auch mal hakte, und zahlreichen Tweets, die flink nach oben scrollten. Auch den einen oder anderen (realen oder aus dem Netz) Bekannten ‚traf‘ man so wieder.

Und auch der aufgeblasene Riesenastronaut des European Astronaut Centre – das die Verbindung von Gersts Mission und Köln herstellte – durfte nicht fehlen, ein alter Bekannter von den Tagen der Luft- und Raumfahrt 2011 und 2013, der diesmal standhaft blieb.

Kein Fest ohne Honoratioren: Karlheinz Kreuzberg von der ESA, Rolf-Dieter Fischer vom DLR, Kölns OB Jürgen Roters – und eine „Mäuseklasse“ mit reichlich Raumfahrt-Equipment.

Talk mit Ewald, der das Geschehen rund um die Astronauten-Ausbildung und einen Soyuz-Start engagiert schilderte – und einmal sogar den russischen Weltraumärzten widersprach: Dass man die Crew kurz vor dem Start in wilde Rotation versetzt, um sie abzuhärten, hält er für nicht sinnvoll. Und natürlich wieder Schilling, plus eine von mehreren aufgezeichneten Botschaften Gersts.

Schalte – per Satellitentelefon – zu einem EAC-Sprecher in Baikonur, der vom Fortgang der Startvorbereitungen berichtet. Live-Bilder aus Kasachstan gibt es auf der Videowand indes nicht, die Technik hapert. So erfährt man nur durch die vorbeiscrollenden Tweets, dass man im Fernsehen schon Gerst in der Kapsel sieht. Und wieder heizt Schilling ein.

Rupert Gerzer (l.) vom DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin demonstriert mit einem Freiwilligen in Schräglage den Effekt von Mikrogravitation auf den Blutkreislauf – der Proband war nach Wiederaufrichtung tatsächlich tatsächlich ähnlich groggy wie ein Astronaut nach der Landung.

Noch eine Videobotschaft von Chris Hadfield – und dann stimmt Schilling, 20 Minuten vor dem Start, endlich sein „Völlig losgelöst“ an, während die nun doch 1000 oder mehr (da gehen die Zahlen weit auseinander) Zuschauer die von einem Karnevalsgroßhändler verteilten und in China produzierten Köln-Fähnchen schwenken. Aber immer noch kein Bild aus Baikonur auf der Wand …

… was kurz vor dem Abheben durch energische Improvisation gelöst wird: Ein Kameramann filmt den Bildschirm ab, auf dem der ESA-Kanal läuft, und der pünktliche Start ist bestens zu sehen.

Hier die ersten anderthalb Minuten der Übertragung in Originalqualität: Bei 1:22 macht Gerst trotz dicken Handschuhs gut erkennbar das Shaka-Zeichen, was zuvor als Gruß speziell an das Kölner Publikum angekündigt worden war.

Die Zuschauer im Moment des Starts und während des weiteren Aufstiegs der Soyuz in den kasachischen Nachthimmel – diesmal gibt es weniger Live-Bilder aus der Kapsel als gewohnt, aber Gersts Shaka wird erkannt und von der Menge goutiert.

Mit dem Erreichen des Orbits und einem letzten Auftritt Schillings endet die rundum gelungene Veranstaltung, eine ungewöhnliche Fusion aus Festakt (die Top-Gäste dürften noch einmal auf der Bühne Fähnchen schwenken), Edutainment mit Ewald und Gerzer und einem angemessen lauten Rockkonzert. Aus Baikonur selbst war bis auf ein paar Minuten Startbilder fast nichts zu sehen, aber bei der vielen Action am Platz vermisste man es auch kaum. Eine andere Bildauswahl dieses Bloggers gibt es hier zu sehen und Artikel über die und Live-Blogs von (u.a.) der Kölner Veranstaltung hier, hier, hier, hier und hier. [Daniel Fischer. NACHTRÄGE: ein „Bootleg“ des ‚Völlig losgelöst“ wurde eingefügt, und es gibt auch einen Gruß nach oben, ebenfalls von diesem Blogger gefilmt, eine komplette Aufzeichung des Abends (der Link kam aus dem Orbit …), noch mehr Bilder von anderen Zuschauern hier, hier und hier – und ein Interview mit Peter Schilling von 2016, in dem er sich (letzte drei Antworten) als Astronomie-Kenner entpuppt]

31. Mai: Öffentliche Beobachtung in Bonn-Endenich

Wenn der Himmel am Samstagabend es zulässt, laden Bonner Hobbyastronomen ab 22:00 Uhr erneut zu einer öffentlichen Beobachtung ein; ab etwa 21:30 Uhr werden wir in der Dämmerung die Teleskope aufbauen. Zurzeit sehen die Wetterprognosen für übermorgen nicht ganz so schlecht aus, so dass die Aktion hoffentlich nicht wie unsere letzten angekündigten Himmelsbeobachtungen ausfallen muss. Beobachtet wird diesmal am Argelander-Institut für Astronomie (AIfA) in Bonn-Endenich, wo schon so manche öffentliche Beobachtung stattgefunden hat; wie etwa – wie im obigen Foto zu sehen – unser gelungener Beobachtungsabend zum weltweiten Saturn-Winken letzten Juli. Bei der Beobachtung von Jupiter, Mars (später vielleicht noch Saturn), der sehr schmalen Mondsichel und anderen interessanten Himmelsobjekten freuen wir uns auf zahlreiche Besucher und nette Gespräche. [Nico Schmidt]

Astronomisches bei der 9. Bonner Wissenschaftsnacht …

… musste man gestern in dem reichhaltigen Angebot und zwischen den 20’000 Besuchern schon suchen – hier ein paar Funde.

Den astronomischen Vortrag mit der größten gesellschaftlichen Relevanz, der diesem Blogger jemals untergekommen ist, hielt gleich zu Beginn MPIfR-Direktor Michael Kramer, der auf die hohe Datenintensität moderner Radioteleskope verwies – aber auch tief in die Geschichte griff. So war es ein australischer Radioastronom gewesen, der mal eben die Grundlagen von WLAN schuf – der australischen Forschung brachte das Patent hunderte Millionen Dollar ein [NACHTRAG: noch ein Artikel]. Kramers Credo: Wenn Physiker etwas entdecken, dann kann man es irgendwann auch zu Geld machen …

Im ein Jahr alten Universitäts-Museum – dem ehemaligen Archiv – sticht sofort das Bonner Heliometer hervor, als bei weitem größtes und auch schon fast einziges dreidimensionales Artefakt.

Ansonsten besteht die gezeigte Sammlung weitgehend aus Schrifttafeln – und Papieren. Aber auch da wird der Astro-Fan fündig, mit originalen Oktavkarten, auf die Argelanders Assistenten in dunkler Nacht die Deklinationen von Sternen im Transit kritzelten, und einer Kladde, in die Sternpositionen und -helligkeiten ins Reise geschrieben wurden: Das Ergebnis war die Bonner Durchmusterung. Deren berühmtes – viel kleineres – Fernrohr (hier vorne rechts und hier) hat allerdings im zentralen Uni-Museum ebenso wenig einen Platz gefunden wie die damals verwendete Standuhr: Sie sollen dem Vernehmen nach einmal in einem Mini-Astronomie-Museum im Argelander-Institut in Endenich ihren zu sehen sein.

Eine anti-astronomische böse Überraschung gab es zu späterer Stunde im Freien: blendend helle Scheinwerfer an der Fassade, die selbst das am anderen Ende der nicht eben kleinen Hofgartenwiese gelegene Akademische Kunstmuseum bald taghell erleuchteten. Welche Botschaft sollte denn das vermitteln …? Noch dazu an einem ausnehmend klaren Abend, als mit Mars (ganz rechts) und Saturn (links der Mitte) zwei echte helle Attraktionen warteten, denen man hier statt der bizarren ‚Lichtkunst‘ in geradezu idealer Weise eine öffentliche Beobachtung hätte angedeihen lassen können!

Auch eine kühne Auslegung des Wissenschaftsbegriffs, Nacht oder nicht: Auch wenn es sich um Astrologie aus einem exotischen Kulturkreis handelt, müssen deswegen gleich Horoskope gestellt werden? (Was übrigens nicht das erste Mal an der Bonner Universität vorkam: Das gab es auch schon während eines Dies Academicus vor einigen Jahren …)

Direkt daneben und wieder voll auf dem Boden der Allgemeinen Relativitätstheorie – womit sich auch der Bogen zum Kramer-Vortrag schließt – am Stand des Argelander-Instituts: dieser Blogger durch eine Gravitationslinse in Form gebracht. Und noch am Rande zu erwähnen: ein längeres Gespräch im Wissenschaftszelt mit einem Abteilungsleiter von caesar über neue Entwicklungen für superpreiswerte Nah-IR-Detektoren. Dieses langjährige Forschungsprojekt, vor Jahren schon mal in einem Wissenschaftszelt vorgestellt, erreicht nun allmählich die Anwendungsreife – und könnte vielleicht einmal in der Amateurastronomie um Einsatz kommen … [Daniel Fischer]

23. Mai: Sonnenbeobachtung zur Bonner Wissenschaftsnacht

Am 22. und 23. Mai wird die 9. Bonner Wissenschaftsnacht (Facebook-Seite) mit dem Motto „Digitale Gesellschaft“ diesmal zur Wissenschaftsn@acht – in Anlehnung an das Wissenschaftsjahr 2014. An verschiedenen Orten, beispielsweise im großen Wissenschaftszelt (am Freitag bis Mitternacht geöffnet) auf dem Münsterplatz sowie im Universitäts-Hauptgebäude, präsentieren sich viele unterschiedliche wissenschaftliche Bereiche; das Argelander-Institut für Astronomie (AIfA) stellt sich in der Garderobenhalle im Hauptgebäude vor, entgegen der Ankündigung ist das geplante mobile Kleinplanetarium allerdings nicht dabei. Astronomisch soll es außerdem auch auf der Wiese der Poppelsdorfer Allee zugehen. Auf Höhe der Hausnummer 47 wollen sich am Freitag zwischen 14 und 18 Uhr ein paar Bonner Hobbyastronomen mit ihren Teleskopen für eine öffentliche Sonnenbeobachtung treffen. Kommen Sie einfach vorbei, löchern Sie uns mit Fragen und werfen dabei noch einen Blick auf die aktive Oberfläche unseres Heimatsterns. Aktuell sehen die Wetteraussichten zwar nicht so freundlich aus, aber es sind ja noch ein paar Tage bis Freitag. Auf jeden Fall findet die Aktion natürlich nur bei lohnenswertem Himmel statt, wie etwa bei unserer Sonnenbeobachtung an einem frühlingshaften Freitag im März. [Nico Schmidt]

Dämmerungs-„Forschung“ mit Jupiter und Merkur

Wie sich die Kontraste von – v.a. tief stehenden – Himmelsobjekten in Abhängigkeit von Dämmerungstiefe und Höhe über dem Horizont verändern, wurde hier schon letztes Jahr anhand von PANSTARRS, Merkur & Venus und der Sommer-Milchstraße untersucht: hier nun Experimente zur Frage, bei welcher Sonnendepression sich das Planetenpaar Jupiter (hoch: ganz oben links) und Merkur (tief, Elongation 21.3°, -0.2 mag.: ganz unten rechts) am besten zusammen aufnehmen lassen würde. Die Aufnahmen entstanden heute Abend sei sehr klarer Luft in Witten-Herbede, die Kamera balancierte auf einer Mauer, die Brennweite lag bei 50 bis 55 mm Kleinbild-Äquivalent, für maximale Auflösung hier jeweils leichte Ausschnitte.

22:26:30 MESZ: Merkurhöhe 6.8°, Sonnentiefe 8.7°; 1/5 Sekunde bei Blende 3.2 und ISO 400

22:33:00 MESZ: Merkurhöhe 6.0°, Sonnentiefe 9.3°; 1/1.3 Sekunde bei Blende 3.6 und ISO 200

22:49:00 MESZ: Merkurhöhe 4.0°, Sonnentiefe 10.9°; 2.5 Sekunden bei Blende 3.2 un ISO 200

22:57:30 MESZ: Merkurhöhe 2.9°, Sonnentiefe 11.7°; 3.2 Sekunden bei Blende 3.3 und ISO 200

23:01:00 MESZ: Merkurhöhe 2.5°, Sonnentiefe 12.0°; 5 Sekunden bei Blende 3.2 und ISO 200

Etwa bei einer Sonnentiefe von 10 bis 11 und einer Merkurhöhe von 5 bis 3 Grad war es demnach fotografisch am besten möglich, beide Planeten gleichzeitig aufzunehmen: Der Kontrastgewinn durch die rapide fortschreitende Himmelsverdunklung – man beachte die immer längeren Belichtungszeiten – überwog etwas den Extinktionsverlust. Für das bloße Auge, das dem Planeten unter den gegebenen Umständen rund eine Stunde lang folgen konnte, war der beste Merkurkontrast allerdings schon deutlich früher erreicht, nänlich bereits bei einer Sonnentiefe von weniger als 9° und einer Merkurhöhe von über 7°, d.h. etwa zum Zeitpunkt der ersten Aufnahme hier oder sogar noch davor. [Daniel Fischer. NACHTRAG: ein weiteres Bild, von 22:42 MESZ in höherer Auflösung: Merkurhöhe 4.8°, Sonnentiefe 10.2°]

Субботник bei der VSB: Alles muss raus …

Zum zweiten Mal nach 2013 war für heute ein Container zur VSW Bonn bestellt worden – und im Rahmen eines gut besuchten samstäglichen Arbeitseinsatzes war auch er wieder nach kurzer Zeit randvoll …

… während sich insbesondere der Abstellraum im Keller schockierend geleert hatte.

Auch im Argelander-Turm der Alten Sternwarte musste einiges Mobiliar dran glauben, …

… ebenso wie die mit einem neuen Raumkonzept nicht mehr vereinbaren Ausstellungstafeln aus dem 1899-er Kuppelraum.

Ein Teil der heute Aktiven – drei fehlen sogar in diesem Bild!

Auch das Original-Panel des Radioteleskops Effelsburg fiel der Flex zum Opfer – aber als dabei ein interessantes „Innenleben“ entdeckt wurde, blieb ein Teil doch als künftiges Exponat erhalten, …

… während dieses präzise Modell der Umgebung des Marslanders Viking 1, das um 1980 eine Jugendgruppe(!) der VSB gebastelt hatte, wegen akuten Vergammelns die Entrümpelungsaktion genau so wenig überstand wie eine Raumstation. [Daniel Fischer. NACHTRAG: bis auf ein ‚angedocktes‘ Kleinteil, das rasch identifiziert werden konnte]

Warum einmal, wenn’s auch doppelt geht?

Gleich zweimal am selben Nachmittag zeigten Bonner Sternfreunde heute Präsenz als Rahmenprogramm astronomischer Veranstaltungen: …

… erst vor dem Deutschen Museum in Bad Godesberg vor (und z.T. auch nach) …

… einer Sonderausgabe des Portablen Planetariums zu familiengerechter Zeit, …

… und gleichzeitig bzw. danach vor dem AIFA in Endenich (die Protuberanzen was schärfer) …

… vor einem Vortrag von Fabian Schneider über extreme Sterne im Tarantelnebel.

Bonus: eine Sichtung des Merkur danach in Königswinter. [Daniel Fischer]

28. Mai: Public Viewing in Köln zum Start von Alexander Gerst

Links: Alexander Gerst (GCTC), rechts: Logo zu seiner Mission „Blue Dot“ (ESA)

Genau zwei Wochen bevor der deutsche Astronaut Alexander Gerst an Bord einer Sojus-Kapsel zur Raumstation ISS abheben wird, gab die ESA bekannt, dass in Deutschland drei Veranstaltungen zum Start am 28. Mai geplant sind. Neben Oberpfaffenhofen und Frankfurt steht auch Köln auf dem Programm: Dort soll nahe des Rathauses ein Public Viewing auf dem Alter Markt stattfinden. Die Liveübertragung soll von 20:00 bis 22:15 Uhr gehen (21:56 Uhr ist der derzeitige Startzeitpunkt) und von ESA-Astronaut Reinhold Ewald, der 1997 zwei Wochen auf der Mir verbrachte, kommentiert werden. Natürlich lässt sich der Start auch leicht im Web verfolgen: Beispielsweise zeigt dlr.de das in Oberpfaffenhofen stattfindene Event, während auf dlr.de/next die Übertragung des NASA-TV zu sehen sein wird. Der NASA-Stream soll außerdem auch in einer Berliner Veranstaltung in der Wilhelm-Foerster-Sternwarte gezeigt werden.

Nach dem Start wird Gerst ein halbes Jahr auf der ISS verbringen und im Rahmen seiner „Blue Dot“ genannten Mission ist er zusammen mit seinen Kollegen an rund 160 Experimenten beteiligt. Viele Einzelheiten zu „Blue Dot“ und dem dazugehörigen Motto „Shaping the future“ lassen sich hier in der 25-seitigen Broschüre zur Mission nachlesen. Sehr interessant ist auch diese Aufzeichnung einer Pressekonferenz im EAC des DLR in Köln-Porz vom 17. März, bei der der Astronaut ausführlich über die zurückliegenden Vorbereitungen, aktuelle Arbeiten und seine anstehende sechsmonatige Mission zur ISS berichtete. [Nico Schmidt. NACHTRAG: Wie nun im Blog des Astronauten zu lesen ist, wird das Public-Viewing-Event in Köln von einem Moderatorenduo des Radiosenders 1Live moderiert, außerdem soll NDW-Ikone Peter Schilling mit seinem Hit von 1983 – natürlich „Major Tom“ – auftreten.]