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Die Venus „danach“, gestern am Tage – und heute vor Sonnenaufgang

Zwei ausgewählte Einzelbilder der DMK von der gestrigen Tagesbeobachtung der Venus – aggressives Aufaddieren liefert vielleicht einen geschlossenen Ring, aber more research needs to be done. (Zum Vergleich die Venus 29 Stunden vor und 39 Stunden nach der unteren Konjunktion.)

Die Morgendämmerung von unserer Terrasse in Gennadi heute – mit dem Jupiter oben rechts.

Und hier kommt die Venus aus dem Horizontdunst, erwischt mit einem 8-cm-Refraktor in ca. 2° Höhe! Für das blosse Auge aber noch grenzwertig.

Und schon zehn Minuten später ging bereits die Sonne auf. [Tobias Kampschulte, Verarbeitung der Farbbilder Daniel Fischer]

NACHTRAG: nochmal die Venus nahe der Kulmination durch das Okular des großen Refraktors, gegen 12:20 OESZ heute Mittag. [Daniel Fischer]

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Sonnenaufgang mit Venus – so war’s auf Rhodos!

Das war die Szenerie heute morgen in Gennadi zwischen 5:55 und 6:00 Ortszeit = 2:55-3:00 UTC: Schon gleißend hell erschien die Sonne über der Halbinsel mit der Stadt Lindos, oben geziert von der Venus. Alles Aufnahmen mit der Panasonic-Bridge-Kamera, erst ohne Filter, dann durch eine relativ dünne und um Schluss bereits eine dichte visuelle Baader-Folie. [Daniel Fischer]

Ein Bonner auf Rügen

Tag -1 : Testen und Erkunden

Heute Morgen habe ich mich um 4:10 Uhr (gäähn) auf meine Terasse begeben, um die Sichtbedingungen zu testen.

Leider war es noch so wolkig/diesig (gemäß Wettervorhersage), dass der eigentliche Sonnenaufgang nicht zu sehen war. Aber zumindest die Richtung war eindeutig feststellbar und passt!

Statt eines auftauchenden Sonnenscheibchens wurde der Himmel dann nur immer heller. Außerdem gibt es nach rechts einige Bäume, die mir die Sichtbarkeit des dritten und vierten Kontakts erschweren werden, der hier ja immerhin erst zweieinhalb Stunden nach Sonnenaufgang stattfindet. Ich werde mal mit dem Hotelbesitzer reden, dass ich auf die weiter links befindliche Restaurantterasse ausweichen kann.

Nach dieser morgendlichen Aktion habe ich mich erst mal wieder schlafen gelegt und werde jetzt nach einem geruhsamen Frühstück ein wenig die Insel erkunden. Außerdem besteht bereits ein (von Daniel vermittelter) Kontakt zu einem weiteren Beobachter, der heute Nachmittag hier eintreffen wird und mit dem ich mich zum Abendessen verabredet habe.

[Peter Oden]

Site-Testing für den Venustransit auf Rhodos, zweiter – gähn! – Morgen

Nach dem Besuch einer 10 cm großen Heuschrecke vergangene Nacht

begab sich die Expedition heute im Morgengrauen an den gestern entdeckten Punkt oberhalb des Lachania-Strandes ca. 8 km südlich von Gennadi, um dort den Sonnenaufgang zu verfolgen.

Auch hier sollte uns jedoch kein Auftauchen der Sonne aus dem Meer beschieden sein: Aus dem Morgendunst taucht plötzlich Festland in der Sichtlinie auf – die Türkei!

Und genau dahinter erschien der Oberteil der Sonnenscheibe, abermals ein grelles Hellrot wie am Vortag in Gennadi auf dem Balkon – der Standort hier bietet also keinen Vorteil

… bis vielleicht auf nette Lichteffekte im Wasser. Na ja.

Gerade noch ungefiltert möglich: der Nachweis von ein paar der Sonnenflecken, die jetzt in größerer Zahl auf der Scheibe stehen.

Danach ging’s zurück an den Strand von Gennadi, für Vergleichsaufnahmen mit einem 8-cm-Refraktor, um das Seeing an der Wasserlinie, oberhalb des Strandes und bei uns auf dem Balkon vergleichen zu können. [Daniel Fischer. NACHTRAG: keine großen Unterschiede – offenbar ist das Seeing überall ziemlich ähnlich, da der Wind hier vom Land und nicht vom Meer her kommt]

Site-Testing in Rhodos: Sonnenaufgang vom Balkon

Letzte Nacht: Der Vollmond über Gennadi spiegelt sich im Meer – Blicke vom größeren Ost-Balkon unseres Appartements.

Sonnenaufgang heute morgen: Punkt 5:55 OESZ (2:55 UTC) erschien das erste Stück Sonne über der Lindos-Halbinsel, in einem intensiv-grellen Rot, das keine Kamera wiedergeben kann. Aufnahmen mit einer Bridge-Kamera bei maxi- und minimalem Zoom. [Daniel Fischer]

Der Aufgang mit einer DSLR durch einen 8-cm-Refraktor: Am Ende ist unten auch ein Sonnenflecken zu sehen, vermutlich AR 1494. [Tobias Kampschulte]