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Heute vor 30 Jahren: meine erste SoFi-Expedition … mit der VSB auf den Rodderberg

Die partielle Sonnenfinsternis vom 20. Juli 1982 begann im Bonner Raum erst kurz vor Sonnenuntergang – und versank in der Stadt selbst in dichtem Horizontdust: Auch die öffentliche Beobachtung der Volkssternwarte Bonn (VSB) an den Astronomischen Instituten in Endenich scheiterte daran. Zusammen mit einer kleinen Extra-Expedition der VSB hatte ich mich jedoch auf den Rodderberg nahe Bonn-Mehlem begeben: Dessen 195 Meter über NN machten den Unterschied, wie dem später in Telescopium 10 [3/1982] 46 erschienenen Bericht – hier komplett eingescannt – wie der daraus stammenen Grafik oben zu entnehmen ist. Es handelt sich um nachgezeichnete Farbdias der letzten paar Minuten, bevor die Sonne auch für uns unsichbar wurde. Ganz leer ging übrigens auch Bonn-Downtown nicht aus: Ein experimentierfreudiges VSB-Mitglied filmte blind mit einer Schwarzweiß-Vidicon-Kamera aus einem Beueler Dachfenster – und auch da war die Sonne samt fehlendem Stück zu erkennen, Infrarot sein Dank … [Daniel Fischer. NACHTRAG: In Moers blickten sie mehr durch]