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Garbage Collection Pending……

Knapp 60 Personen – darunter zahlreiche KBA-Mitglieder – hatten heute die Möglichkeit, die „Weltraum-Radarstation“ in Wachtberg (deren Aufgabe es ist, Weltraummüll im Allgemeinen und bewegte Objekte im Besonderen im Orbit zu verorten) zu besichtigen.

Rochér oder die „Kugel“ – weithin sichtbar, Original und Modell :

Die im Radom untergebrachte Antenne hat 34m Durchmesser und kann in 15 sec einmal komplett im Kreis bewegt werden.

Hier die Rotation in halber (!) Geschwindigkeit : http://youtu.be/Gjaek5UVgsA

Gebanntes Zuhören und angeregte Fragen an den Referenten:

Was so alles Müll ist….

Das Space Shuttle in knapp 700km Höhe von Wachtberg aus gesehen:

Alles mitnehmen…..

Einige Daten :

Gewicht der bewegten Schüssel: 60 Tonnen
Positioniergenauigkeit: 1/3 Bogensekunde
Deklination: bis 89.5°
Auflösung : 6cm auf 1000km
Erkennbare Objekte: 2cm

[Peter Oden. NACHTRÄGE: weitere Bilder von Daniel Fischer, Wilfried Bongartz, Dennis Koch, Peter Stumpf, Jarno Peschier und Wilhelm Hombach – und am 1. Juni gibt’s ein Jazz-Konzert im Radom. NACHTRAG ZUM NACHTRAG: ein Bericht davon]

[Noch ein NACHTRAG: den gezeigten 3D-Imagefilm gibts hier und einen passenden Player dafür hier]

Drei aktuelle astronomisch angehauchte Termine in der Region!

• Wie am Rande des Weltraummüll-Vortrags zu erfahren war, gibt es am Donnerstag, dem 10. Mai, um 17:00 Uhr die seltene Gelegenheit zum Besuch „der Kugel“ in Wachtberg im Rahmen einer Führung für die VHS Bonn, zu der man sich nur noch heute anmelden kann! Geboten wird insbesondere das Weltraumradar TIRA, lange geheimnisumwittert, jetzt zu besichtigen.

• Leider genau zeitgleich am Donnerstag, dem 10. Mai, um 18:00 Uhr gibt es einen Vortrag über Mondstaub im mineralogischen Museum Bonn im Poppelsdorfer Schloss, als Rahmenprogramm einer originellen (und weltraumlastigen!) Sonderausstellung über Staub, von der hier ein paar Impressionen zu sehen sind.

• Noch bis zum 13. Januar 2013 ist im Deutschen Museum Bonn die Ausstellung »Heinrich Hertz – vom Funkensprung zur Radiowelle« zu sehen, mit Schrifttafeln, seltenen Originalexponaten und einem üppigen Begleitbuch: ein saftiges Stück Physik-Geschichte (mit Bonner Bezug) für € 9,50. Kostet normalerweise Eintritt, aber z.B. im Rahmen von Pauls Portablem Planetarium am Dienstag, dem 8. Mai, um 19:00 Uhr besteht ab ca. 18 Uhr die Möglichkeit zu einem kostenlosen Besuch der kleinen aber feinen Ausstellung. [Daniel Fischer]