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KBA-Venustransit-Expedition auf Rhodos angekommen

So sieht es aus, wenn ein insgesamt rund 40 kg schwerer 14-cm-Refraktor von drei zu allem entschlossenen Amateurastronomen (darunter zwei vom KBA) zum Venustransit auf die griechische Insel Rhodos geschleppt wird:

von Bonn-Beuel im Regionalexpress (in der Holzkiste der Tubus, in Koffern und Taschen Montierung, Stativ und viele Kleinteile) über den Kölner HBf – wo im letzten Moment der Bahnsteig gewechselt werden musste! – und einen weiteren Zug nach Bochum, dann mit dem Auto zum Flughafen Weeze und mit Ryanair in 3:10 nach Rhodos,

wo das Ganze (insgesamt waren rund 90 kg eingecheckt) im weiteren Kofferraum eines Mietwagens landete,

um rund um die halbe Insel kutschiert zu werden, bis unser Appartement in Gennadi an der SO-Küste erreicht war!

Das ist der Blick in Richtung des Sonnenaufgangs – nach unseren Berechnungen über dem flachen Ende der Lindos-Halbinsel links – von der Terrasse, die sich als Plattform an zu bieten scheint,

und als Vorprogramm gab es heute schon mal – natürlich viel weiter südlich – den Aufgang des fast vollen Mondes im Skorpion über dem Meer zu sehen.

Dank Vollmonds praktisch im Perihel erscheint er – wie schon im Mai – für das blosse Auge eindeutig größer als sonst,

wobei die „Mondillusion“ dabei keine Rolle spielt, es ist die echte Geometrie, die den Effekt erzeugt.

Zum Schluss noch auf dem Weg zu einem Restaurant in dem beschaulichen Dorf (im Hintergrund scheint der Mond auf’s Meer)

eine Katze, die uns heute abend beschattete: eindeutig die Wiedergeburt der Medusa. Aber damit muss man im klassischen Griechenland eben rechnen … [Daniel Fischer]

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