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Heute Abend: viel Sonnen-Action am Refraktorium

Brillianter Sonnenschein heute Abend erlaubte allerlei Sonnenbeobachtungen und -experimente am Refraktorium der VSW Bonn – insbesondere mit dem Coronado des Vereins, …

… der trotz Justierproblemen (nicht die gesamte Sonnenscheibe gleichzeitig kann auf die perfekte H-Alpha-Wellenlänge eingestellt werden) …

… eine dicke Protuberanz am Sonnenrand schön zeigen konnte: hier Versuche, sie durch’s Okular zu fotografieren.

Die große Gruppe 1476 war auch im korrekt gefilterten Feldstecher noch klar zu erkennen, allerdings schon Richtung Sonnenrand gewandert und deutlich kleiner geworden, …

… was auch zu weiteren Fotoexperimenten mit der Panasonic Lumix FZ48 bei maximalem Zoom (24x) und zwei verschiedenen SoFi-Brillen Anlass gab: Hier tritt oben eine Black-Polymer-Brille von Thousand Oaks gegen unten eine AstroMedia-Brille mit dem „guten“ Baader-Filter an. Visuell war das Polymer-Bild deutlich angenehmer, wie auch ein anderer Beobachter bestätigen konnte, als das etwas zu grelle bläuliche Bild der Baader-Folie – die aber fotografisch ein deutlich besseres Ergebnis liefert, auch schon für eine solch „unastronomische“ Optik. (Zum Vergleich eine etwa zeitgleiche Aufnahme mit Russentonne und ebenfalls Baader-Folie.) Ein wichtiges Ergebnis im Vorfeld des Venus-Transits! [Daniel Fischer]

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Neue SoFi-Brille, neues (Foto-)Glück. Und ein Mysterium …

Und das (Sonnenflecken-)Blogger-Rennen zwischen Peter und mir hier und Nico beim Zauber der Sterne geht weiter: mit einer Superzoom-Sonne von heute gegen 17:00 MESZ, nunmehr durch eine ganz neue Baader-SoFi-Brille, die ein Freund gerade auf dem ATT gekauft hatte. Und siehe da, trotz exakt identischer Beschriftung – insbesondere bzgl. Normen, Zertifikaten und Dichte („-5,0“) – ist dieser Aluminium-auf-Plastikfolie-Filter erheblich dunkler als ein einige Jahre alter, der keine erkennbaren Schäden aufweist. Was dann doch einige Nachfragen verdient, zumal auch diese Brille noch nicht an das angenehme Sehverhalten von Black-Polymer-Filtern heran reicht. Noch eine britische Detailaufnahme der Fleckengruppe – die allerdings weiter abbaut (auch für’s bloße Auge: Gestern war sie noch auffälliger) und wohl keine ordentlichen Flares mehr zustande bringt. Dafür gab’s/gibt’s heute eine schöne Protuberanz am Sonnenrand, aus dem Weltraum wie im Amateurteleskop nochmal desselben Briten zu sehen. [Daniel Fischer]