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Statt Jupiterbedeckung: Trostpreise gibt’s genug …

… am deutschen Himmel, wenn auch immer nur ein paar Minuten und rein troposphärischer Natur: hier Abendrot und Wolkenbeleuchtungs- und -schatteneffekte über Bochum an den Abenden des 13. und 15. Juli, jeweils kurz nach Sonnenuntergang – hier gibt’s mehr Impressionen; die Abendrot- und Mammatuswolken-Effekte am 13. haben sogar die Fachwelt angeregt. In der kommenden Nacht könnte es nun auch in größerer Höhe interessant werden: Während der aktuelle geomagnetische Sturm bisher im Wesentlichen Nordamerika erfreute, gibt es jetzt eine selten dramatisch formulierte Polarlichtwarnung für Europa. „Die Effekte des gestern eingetroffenen CME manifestieren sich gerade in einem sehr heftigen Substurm über Europa“, schreibt Ulrich Rieth um 21:24 MESZ auf der polarlicht-Warnliste: „Das interplanetare Magnetfeld ist weiterhin deutlich südwärts ausgerichtet, so dass immer noch Energie in die irdische Magnetosphäre gepumpt wird. Weitere, teils extreme Substürme sind heute Abend sicher zu erwarten. Es dürfte nach Erfahrung aus dem vergangenen Sonnenfleckenzyklus auf alle Fälle für visuelle Aurora bis mindestens Norddeutschland, eher weiter und für gute fotografische Aurora bis Süddeutschland und Österreich reichen.“

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