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Die Saturnringe ohne Teleskop fotografieren …?

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P1240725

1/20 Sekunde bei Blende 5.2 und ISO 200 mit 735 mm KB-Äqv.-Brennweite

P1240729

1/50 Sekunde bei Blende 5.2 und ISO 200 mit 735 mm KB-Äqv.-Brennweite

P1240731

1/40 Sekunde bei Blende 5.2 und ISO 200 mit 735 mm KB-Äqv.-Brennweite

P1240719

Schon während der Mondfinsternis gestern Abend hatte sich bei kühnen freihändigen Aufnahmen des nahen Saturn mit maximaler Brennweite der „Superzoom“-Kamera (108 mm, was 735 mm Kleinbild entspricht) der Planet meist ist ungefähr der „richtigen“ Ovalform gezeigt. Das animierte zu systematischeren Versuchen vier Stunden später mit dem Planeten nahe der Kulmination (oben und unten Impressionen der Konstellation mit dem verdeckten Mond), der weit geöffnete und durch den Oppositionseffekt aufgehellte Ringe präsentiert. Jedes der Einzelbilder, aus denen hier jeweils rund 100 Pixel breite Streifen „aufgeblasen“ wurden, sieht anders aus – aber wenn man etwas Abstand (zum Bildschirm) gewinnt, drängt sich der Eindruck auf, dass auch eine Kamera mit eingebautem Zoomobjektiv heute in der Lage sein kann, in einem Sekundenbruchteil mehr aufzunehmen als was Galilei in seinem besten Teleskop sehen konnte … [Daniel Fischer]