Hinter den Kulissen des MPI für Sonnensystemforschung

Im Rahmen der Jahrestagung der Astronomischen Gesellschaft in Göttingen war letzte Woche auch eine eingehende Besichtigung des MPS möglich:

Eine Vakuumtestkammer für Satelliten-Instrumente, denen über einen Heliostaten auf dem Dach direktes Sonnenlicht zugeführt werden kann – dessen Spektrum in all seinen Feinheiten lässt sich schlicht nicht nachmachen.

Das Ground Reference Model des COSIMA-Instruments auf Rosetta steckt weiterhin in einer kleinen Vakuumkammer, um während der Analyse der Daten des echten Instruments noch Tests durchführen zu können.

Und nebenan steht das Flight Model COSIMAs, das eigentlich zum Kometen fliegen sollte und im letzten Moment gegen das Flight Spare ausgetauscht worden war. Später nutzte man Teile daraus für das Ground Reference Model.

Auch das Ground Reference Model von einem Philae-Instrument harrt weiter der Analyse der chemischen Daten auf dem Kometenkern.

Arbeit am Flight Space für den Polarimetric and Helioseismic Imager (PHI) auf dem Solar Orbiter der ESA in einem besonders cleanen Reinraum.

In einem anderen wartet das Sunrise-Ballonteleskop auf seinen dritten Flug.

MPS-Geschichte: die CCDs der Halley Multicolor Camera von Giotto. Und ein makabres „Glücksrad“:

[Daniel Fischer]

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Astrojournalismus seit 1982

Veröffentlicht am 25. September 2017 in Ausflugsbericht, Bilderstrecke und mit getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

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