Archiv für den Tag 9. März 2015

Demo für das Deutsche Museum Bonn am 10.3.

Er gehört zu den am besten bewerteten Bürgervorschlägen: Der auf der Seite „Bonn-macht-mit.de“ gemachte Vorschlag, das Deutsche Museum Bonn zu erhalten. Allein die Verwaltung zeigt sich uneinsichtig und will das beliebte und für die Bonner Museums- und Bildungslandschaft so wichtige Museum weiterhin schließen. Am Dienstag, den 10. März 2015, tagt um 18 Uhr der Ausschuss für Internationales und Wissenschaft im Stadthaus der Stadt Bonn. Bei dieser Sitzung wird der Bürgervorschlag „Deutsches Museum Bonn erhalten“ diskutiert. Aus diesem Grund möchten Unterstützer des Museums vor der Türe zum Sitzungssaal protestieren. Dem Museum angemessen werden 20 Roberta-Roboter mit von der Partie sein, die mit Protestplakaten herumfahren. Treffpunkt und Start der originellen Aktion ist um 17.30 Uhr vor dem Sitzungssaal im Stadthaus der Stadt Bonn, Ende um 18 Uhr. Wer es also einrichten kann, möge den Protest unterstützen. PH

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Ein Besucherzentrum für das Horizontobservatorium auf der Halde Hoheward

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Seit 2008 steht auf der Halde Hoheward bei Recklinghausen mit dem gewaltigen Horizontobservatorium eine außergewöhnliche Demonstration für viele astronomische Zusammenhänge, die hier, hier und hier schon „in Aktion“ vorgestellt wurde; dicht daneben ist auch eine raumgreifende Sonnenuhr installiert. Und seit Ende 2014 werden die Großbauten nun durch eine originelle Ausstellung im Besucherzentrum der Zeche Ewald – das es schon länger gibt – am Fuße der Halde ergänzt:

Überwiegend handelt es sich um Modelle, die der Besucher selbst bedienen kann und die in einer dreidimensionalen Holzstruktur untergebracht sind, die von unten nach oben begangen wird: weitere Perspektiven gibt es auch hier zu sehen.

Hier z.B. kreist eine „Erde“ mit einer Minikamera um die Sonne und sieht diese vor den Sternbildern des Tierkreises, wobei die Erd-Perspektive auf einem Monitor erscheint.

Dieses Modell demonstriert, warum ein Sterntag geringfügig kürzer als ein Sonnentag ist.

Wiederum eine Kamera auf der „Erde“ zeigt die Mondphasen – wobei drei parallele Strahler „Sonne“ spielen, damit der „Mond“ immer von einem parallelen Strahlenbündel getroffen wird, eine überraschende Lösung. Und hier noch die beiden Bauten auf der Halde in klein, um ihre Funktion anhand diverser „Sonnen“-Lampen zu verdeutlichen:

[Daniel Fischer]