Gesichter des WestHavelländer AstroTreffs 2014

So war das an den beiden Haupttagen des 4. WHAT in Gülpe gestern und heute.

Ohne ihn gäbe es weder den Sternenpark Westhavelland (die Webseite soll in ca. 2 Wochen starten) noch Gülpe auf der Landkarte der deutschen Astronomie: Andreas Hänel, seit 20 Jahren Kämpfer gegen die Lichtverschmutzung.

Die neue Leiterin des Naturparks Westhavelland, Ilona Langgemach (l. & u.) und ihre Vorgängerin Kordula Isermann, in deren Amtszeit die Ausrufung des Sternenparks diesen Februar fiel.

Das Gülper Urgestein Burghard Zacharias zeigte diese 22-Minuten-Doku über den vorjährigen WHAT.

Die Ruhe vor der langen und recht klaren ersten Nacht 29./30. August, während Hänel – beobachtet von einem ZDF-Team – die Freuden der nächsten Stunden ankündigt: mehr Bilder des gestrigen Tages gibt’s auch hier.

Pressekonferenz heute Mittag: Hänel mit einem Abriss der Geschichte des Sternenparks und guten (weil < 3000 Kelvin; links) und schlechten LED-Leuchten. Auch dabei natürlich der Direktor des Amts Rhinow, das in der besonders dunklen Zone des Sternenparks liegt, Jens Aasmann – zugleich Vorsitzender des Fördervereins für denselben.

Formelle Eröffnung des 4. WHAT durch den Landrat Burkhard Schröder.

Katrin Bongard liest aus ihrem – erst am 1. September erscheinenden – Jugend-Thriller Schattenzwilling, der durch die Teilnahme am 2. WHAT 2012 inspiriert wurde und auch teilweise auf der Starparty in Gülpe spielt.

Der Medienrummel um Gülpe ist ungebrochen: Das ZDF filmt auch heute wieder (inklusive Selfie-Versuchs mit Dobson), lokales Radio ist da, und Hänel gibt fast pausenlos weitere Print-Interviews. Und zwei kurze Zeitfenster für Sonnenbeobachtung u.a. mit einem Spitzen-Coronado gibt es auch, …

… leider zeitgleich mit dem Fachvortrag von Susanne Hüttemeister (100 Milliarden Exoplaneten in 70 Minuten), dem Hänels Bericht über seine Inspektionstour amerikanischer Dark Star Places 2014 folgte. Danach blieb der Himmel leider zu, während ein lokaler Bäcker (u.) weiter großen Umsatz machte: Ende des WHAT 2014 (weitere Bilder von heute auch hier), der sich als höchst originelle Kombination von traditioneller Starparty, astronomischem Public Viewing – die Bevölkerung war explizit eingeladen, die angereisten Amateurastronomen zu besuchen – und auch ein wenig Lokalpolitik. Der 5. WHAT wird vermutlich Mitte September 2015 stattfinden: Das sollte man sich vormerken! [Daniel Fischer]

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Astrojournalismus seit 1982

Veröffentlicht am 30. August 2014 in Ausflugsbericht, Bilderstrecke, Veranstaltungsbericht und mit , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 3 Kommentare.

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