Archiv für den Monat Juni 2012

Die Ausbeute der beiden KBA-Expeditionen auf Inseln mit „R“

breitet sich im Internet aus – so wurden etwa drei Bilder der Rhodos-Expedition schon Aufmacher des interstellarum Newsletters Nr. 164, und andere wurden auf der Planeten-Liste oder in Webforen präsentiert.

Hier aus Rhodos die Venus beim Austritt mit sich entwickelnder Aureole, die auf einer Seite (in der Nähe eines Venuspols) meist viel heller ist – ein Phänomen, das bereits im 19. Jh. auffiel und erst 2004 erkärt wurde – und im letzten Bild quasi abgehoben hat (wie man auch auf Bildern des Venus Twilight Experiments schön sieht), und die Venus als Vollring oder beinahe solcher vor und nach dem Transit: Anklicken liefert eine doppelt so große Version. Wie uns der Leiter des Twilight-Projekts erläuterte, sorgt nur direkt am Sonnenrand Lichtbrechung in der Venus-Hochatmpsphäre für den Ring-Effekt, weiter weg ist es Lichtstreuung an hohen Teilchen.

Der Sonnenaufgang mit Venus in Rhodos (auch größer klickbar) von Paul Hombach aufgenommen, der seine besten Bilder auch in diesem Album zeigt. Und AVI-Videoclips hier und hier, die allerdings spezielle Player erfordern.

Auch von der Rügen-Expedition gibt es ein neues Produkt in Gestalt dieser Collage von Peter Oden, die beim Anklicken erst ihr volles Format entwickelt! [NACHTRAG: Hat es mittlerweile auch in die Galerie der Leserbilder der deutschen „Sterne & Weltraum“ und der amerikanischen „astronomy“ geschafft; Peter Oden.] Und es kommen immer noch täglich neues Material aus aller Welt herein [NACHTRAG: eine gewaltige Linkliste bis zum 17.6.] – nur mal als kontrastierende Beispiele TV-Berichte aus Österreich, Hawaii und Russland, ein imposantes Fake-3D-Bild (selber Standort, zwei Zeiten) und Bilder und Geschichten aus Kiruna u.a., Schweden, Krasnojarsk, Russland, Chennai, Indien, Rapa Nui (Osterinsel) und San Francisco, USA. Letzterer Berichterstatter träumt schon von der Beobachtung von Venustransits vom Mars aus in den 2030-ern; unsereiner freut sich da lieber auf näher liegende Action hierzulande in den nächsten fünf Jahren … [Daniel Fischer]

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Nach dem Venus-Transit ist vor … der Jupiter-Bedeckung (durch den Mond)!

Über dieses ziemlich seltene Himmelsereignis nur einen guten Monat nach dem Venustransit wurde schon während desselben hier und da spekuliert: Hier sind die Fakten, für Bonn berechnet mit Stellarium. Das obere Bild zeigt den Anblick am Morgen des 15. Juli um 3:42 MESZ (gerade noch alle vier Galileischen Monde zu sehen, Höhe des Mondes 10° in Azimuth 70°): Um 3:49 MESZ verschwindet dann der Jupiter (Mondhöhe 11°, Sonnendepression -12°, also Beginn der nautischen Dämmerung), um um 4:17 MESZ wieder auf zu tauchen (mittleres Bild; Mondhöhe 15 1/2°, Sonnendepression -10°). Und das untere Bild zeigt wieder alle vier Monde, um 4:25 MESZ (Mondhöhe 16° in Azimuth 77°).

Die ganze Show ist also noch in der mitteltiefen Morgendämmerung zu sehen, wenn auch nur in bescheidener Höhe. Bonn liegt relativ nah am Nordrand der Sichtzone, weshalb der Planet auch nur für eine halbe Stunde verschwindet: Während die Jupiterbedeckung in Dänemark sogar nur streifend zu sehen ist, wird Österreich zentraler getroffen. (Und auf Rhodos wird die Bedeckung eine Stunde lang fast zentral in 20 bis 30 Grad Höhe stattfinden, bei einer Sonnendepression von -19 bis -9 Grad; weiter östlich gerät sie dann in die helle Morgendämmerung oder findet gar am Taghimmel statt.)

Noch drei weitere seltene Himmelsereignisse für Bonn stehen in den nächsten fünf Jahren an, allerdings nach einer weiteren fast dreijährigen Durststrecke: Da wäre zum einen am 20. März 2015 die tiefste partielle Sonnenfinsternis bis 2026 und seit 2003, die weiter nördlich freilich eine schwer zu beobachtende totale SoFi ist und viele zu Reisen auf die Føroyar (Färöer) oder Flug-Beobachtungen wie 2008 verleiten dürfte. Zu den weiteren raren Bonner Finsternissen des Jahrzehnts gehört noch die Totale Mondfinsternis vom 28. September 2015 in den frühen Morgenstunden (die erste hier komplett sichtbare seit 7 Jahren). Und am 9. Mai 2016 gibt’s den ersten Merkurtransit seit 2003, die vollen 8 Stunden lang am Nachmittag zu sehen. [Daniel Fischer]

Ein Planet aus Wasser, Land und Wolken …

Heute sind auch die letzten Teilnehmer der AKM-Venus-Expedition an ihre Heimatorte zurück gekehrt (das große Fernrohr allerdings noch nicht): Der gestrige Rückflug von RHO(dos) nach N(ieder)R(hei)N alias Weeze hatte dabei noch einmal etwas zu bieten. Eher durch Zufall landete der Blogger an einem Fensterplatz weit vorne rechts, was u.a. beste Aussicht auf …

… zahllose Ägäis-Inseln, darunter hier die Inselgruppe Fourni, …

… große Wolkentürme über Südosteuropa, hier mit einem Flugzeug in Gegenrichtung darüber, …

… und schließlich im Landeanflug den Niederrhein bei Gegenlicht bot, hier mit dem Diersfordter Waldsee im Vordergrund: Hier gibt’s mehr Bilder, vom Flug und von der Rückfahrt nach Witten. Und es sind noch Reiseberichte eines Briten nach Kos und eines Ex-Bonners nach Peenemünde aufgetaucht, die beide auch des Transits ansichtig wurden, aber jeweils etwas Wolkenprobleme hatten. Das Interesse am Venusdurchgang hat übrigens die Besucherzahlen bei den ‚Bonner Sternen‘ explodieren lassen: Gerade wurde die 9000-er Marke geknackt, und allein am Transittag waren 1642 hier. [Daniel Fischer]

Leuchtende Nachtwolken im Bonner-Sterne-Land gesichtet

In den frühen Morgenstunden des 10. Juni hoben sich ab 3:20 Uhr Leuchtende Nachtwolken vom Himmelshintergrund ab. Obwohl die Erscheinung nicht so spektakulär war, ist es immerhin meine erste Sichtung des laufenden Jahres. Aufgenommen wurden das Foto mit einer DSLR (Canon EOS 400D) und Tokina-Weitwinkelobjektiv (16mm Brennweite, Blende 2.8, Bildausschnitt). Die leuchtenden Nachtwolken erkennt man an der bläulichen Färbung. [Wilfried Bongartz]

NACHTRÄGE: Am Morgen des 17. Juni waren wieder leuchtende Nachtwolken im Bonner Raum in Horizontnähe zu beobachten. Die Erscheinung konnte zwischen etwa 2.50 Uhr bis 3:30 Uhr MESZ gesehen, bzw. fotografisch nachgewiesen werden (s. u.)

Und weiter geht´s mit NLC´s… am Morgen des 18. Juni mit den bisher ausgeprägtesten leuchtenden Nachtwolken:

Letztes Abendmahl in Rhodos – mit massig kosmischen Zusatzeffekten

Für das große Fischessen zur Feier der erfolgreichen rhodischen Venus-Expedition hatten wir uns ein Restaurant am Strand von Gennadi mit freiem Westblick ausgesucht, um abermals nach dem Merkur zu suchen, …

… aber erstmal gab es auffällige Krepuskularstrahlen, rund 1/2 Stunde nach Sonnenuntergang, während kurz darauf …

… auch der Merkur auffiel – und …

1/5 Sekunde bei Blende 3.3 und ISO 400

… erstaunlicherweise in ein Gruppenbild integriert werden konnte! Das kleine Bild ist ein Ausschnitt aus dem großen.


13 Sekunden bei Blende 2.8 und ISO 400

Bald darauf erschien der Skorpion über dem Meer.


40 Sekunden bei Blende 2.8 und ISO 1600

In der Pause des Euro-2012-Spiels Deutschland – Portugal ein weiterer Skorpion, aufgenommen von der Treppe einer der zahlreichen griechischen Bauruinen aus.


30 Sekunden bei Blende 2.8 und ISO 1600


60 Sekunden bei Blende 2.8 und ISO 1600

Schütze und Skorpion nach Spielende wieder von unserer Terrasse aus: eigentlich ganz gute Deep-Sky-Bedingungen, aber einzelne grelle – und völlig unnötige! – Lichter stören erheblich.


4 Sekunden bei Blende 3.8 und ISO 800


1 Sekunde bei Blende 5.2 und ISO 200

Und wieder geht der Mond auf, …


25 Sekunden bei Blende 2.8 und ISO 1600


40 Sekunden bei Blende 2.8 und ISO 1600

… stört aber in den ersten Minuten nicht weiter. Dann schon, …


1 Sekunde bei Blende 5.2 und ISO 100


1/3 Sekunde bei Blende 5.2 und ISO 100

… als er dem Horizontdunst entstiegen war. Alle Aufnahmen mit der Panasonic DMC-FZ48 ohne Nachführung und ohne Stativ, freihändig oder auf festem Untergrund balancierend. [Daniel Fischer]


5 Minuten mit Blende 3.5 und ISO 400


5 Minuten mit Blende 3.5 und ISO 400

Parallel zu den letzten obigen Aufnahmen entstanden auch diese nachgeführten Bilder, mit einer DSLR und 18-mm-Objektiv auf dem großen Refraktor sitzend. Damit dürfte die Berichterstattung von der Venus-Expedition nach Rhodos zunächst beendet sein – aber weitere Ergebnisse der Auswertung werden sicher noch folgen. [Tobias Kampschulte]

Rhodos-Expedition fast vorbei: Was sonst noch so alles geschah

an den letzten drei Tagen seit dem aufregenden Transit-Tag gibt es in einem Album mit 99 (meist) unastronomischen Bildern zu sehen, von denen hier ein paar als ‚Teaser‘ folgen.

7. Juni, Altstadt von Rhodos: Blick die Ritterstraße hinab.

Am Uhrenturm „Roloi“ ein Aussichtsfernrohr mit überraschender Aufforderung an den Benutzer …

… und vom Turm hinunter ein Blick auf die Süleyman-Moschee.

Typische Altstadt-Impressionen abseits der Touristen-Fluten, die sich u.a. gerade aus einem Aida-Schiff in die Stadt ergossen hatten, oder wie es ein Passagier ausrief: „Endlich mal Freigang!“

Auf der Platia Ippokratous ein Brunnen mit semi-astronomischem Motiv, der den Beginn des ehemaligen jüdischen Viertels markiert …

… wo es im Museum der Synagoge zu der packenden Begegnung mit dem Sohn einer Auschwitz-Überlebenden kam (er zeigt hier den Namen seiner Mutter in der Liste der aus Rhodos deportierten Juden; nur die wenigen mit einem Asterisk überlebten), den eine wahre Odyssee durch mehrere Länder bis nach Südafrika geführt hatte und der jetzt drei Monate lang Museumsbesucher betreut.

Blick aus einem der vielen Stadttore in den Hafen und eine weitere von unzähligen Katzen-Begegnungen auf Rhodos.

Eine Schwalbe im Nest mitten in einem Restaurant am Strand von Gennadi.

8. Juni, Epta Piges: Hier machten die namensgebenden sieben Quellen weniger her als die Vogelwelt (unten eine Türkentaube, und das in Griechenland …) – und natürlich der berühmte 180-Meter-Tunnel, den es in völliger Dunkelheit zu durchqueren gilt, während unten knöcheltief Wasser durch schießt.

Public Viewing vor einer Bar in Gennadi beim turbulenten Auftaktspiel der Euro 2012 Polen vs. Griechenland, das 1:1 enden sollte, …

… und der unvermeidliche Merkur-Untergang, der jeden Tag leichter zu beobachten ist, jetzt erstmals auch sehr leicht mit freiem Auge.

9. Juni, Monolithos: Die Ruine der Johanniterfestung aus dem 15. Jh. aus der Ferne und Nähe gesehen sowie ein Bewohner derselben.

Die Dorfkirche Ag. Pantheleimonas von Siana mit aufgemalten(!) „Uhren“ und dafür um so üppiger Inneneinrichtung, die auch fotografiert werden durfte, …

… was im Kloster Moni Aramiti leider nicht möglich war: Schade, denn die Decke war über und über mit Sternen auf hellblauem Grund dekoriert. Als Trostpreis eine weitere Katze vor der Tür.

Blick von der „Cantina Panorama“ (wo der Chef des aus einem Campingwagen bestehenden Etablissements bei Lakki dem Blogger einen 80%igen Salbeilikör ausgab) auf diverse Inseln vor der rhodischen Westküste.

Venustransit [reloaded]

Mit einigem Aufwand bei der Nachbearbeitung hat dieser Blogger jetzt die endgültige Fassung seines Venustransitvideos fertiggestellt.

Danke an Rolf Hempel für Tipps zum Rezentrieren von 1.700 DSLR-Aufnahmen und an Michael Wilkes für die freundliche Zurverfügungstellung eines passenden Musikstückes. [Peter Oden]

Die Venus „danach“, gestern am Tage – und heute vor Sonnenaufgang

Zwei ausgewählte Einzelbilder der DMK von der gestrigen Tagesbeobachtung der Venus – aggressives Aufaddieren liefert vielleicht einen geschlossenen Ring, aber more research needs to be done. (Zum Vergleich die Venus 29 Stunden vor und 39 Stunden nach der unteren Konjunktion.)

Die Morgendämmerung von unserer Terrasse in Gennadi heute – mit dem Jupiter oben rechts.

Und hier kommt die Venus aus dem Horizontdunst, erwischt mit einem 8-cm-Refraktor in ca. 2° Höhe! Für das blosse Auge aber noch grenzwertig.

Und schon zehn Minuten später ging bereits die Sonne auf. [Tobias Kampschulte, Verarbeitung der Farbbilder Daniel Fischer]

NACHTRAG: nochmal die Venus nahe der Kulmination durch das Okular des großen Refraktors, gegen 12:20 OESZ heute Mittag. [Daniel Fischer]

Milchstraße, Mondaufgang – und ein Meteor (in der Ecke)

Der jeden Tag spätere Mondaufgang über Gennadi erlaubt jetzt immer bessere Blicke auf Schütze, Skorpion und die dort besonders helle Milchstraße – und ein langsamer, heller Meteor mit mehreren Helligkeitsmaxima hat sich oben links im zweiten Bild teilweise bemerkbar gemacht. [Daniel Fischer]

Besuch bei den künftigen Astronomie-Apartments von Rhodos!

Völlig überraschend erreichte die KBA-Expedition in einem Straßencafé in Rhodos gestern Nachmittag ein Anruf – just als wir gerade über das Fehlen astronomischer Attraktionen auf der Insel lamentiert hatten: am Apparat der Initiator der Sternwarte und Apartments „HIPPARCHOS“, auf dessen Webseite ich schon mal gestoßen war, den zu kontaktieren wir aber bisher verabsäumt hatten.

Praktischerweise liegt die Baustelle gleich südlich der Inselhauptstadt bei Faliraki, und so standen wir zwei Stunden später schon davor – und trauten unseren Augen kaum. Stergos Manolakas ist ein erfahrener Amateurastronom und vor allem ein begeisterter: Hier baut er gerade an der Apartment-Anlage, die noch dieses Jahr fertig werden soll, …

… und dahinter hat schon ein regelrechter interaktiver Astronomie-Park Gestalt angenommen, der didaktisch wie künstlerisch Maßstäbe setzt. Hier Blicke vom Haus Richtung Meer (hinten sind eine Sternwarte und ein Sonnenprojektions-Observatorium im Bau) …

… und von der Plattform auf demselben Richtung Apartments. Während in der Sternwarte ein größerer Refraktor oder Reflektor aufgestellt werden soll, dessen Livebild auch auf den TV-Geräten in den Wohnungen verfügbar sein wird(!), werden in der Sonnen-„Dunkelkammer“ clever eingespiegelte Heliostaten- und Spektrographen-Bilder erscheinen.

Auch der Blick nach Süden kann sich sehen lassen: die Anthony-Quinn-Bucht, die dem Schauspieler geschenkt (und dann wieder weg genommen) worden war, nachdem er sich bei den Dreharbeiten zu den ‚Guns of Navarone‘ in die Gegend verliebt hatte.

Wie wir jetzt erfuhren, hatte dabei der Großvater von Manolakas ein Grundstück abgeben müssen, als Ausgleich aber jenen Platz auf dem Hügel verlangt und bekommen, wo nun Stergos HIPPARCHOS baut. Sicher eine der astronomischen Einrichtungen mit der besten Aussicht auf diesem Planeten.

Schon weitgehend fertig ist der astro-didaktische Park zwischen Apartments, Stern- und Sonnenwarte: Da gibt es eine Sonnenuhr mit dem Besucher als Gnomon, …

… eine Visualisierung der unterschiedlichen realen Durchmesser von Sternen in Kombination mit den Peilrichtungen und Entfernungen vieler Städte auf der Erde, …

… einen steinernen Sessel, von dem der Blick genau durch den Ring neben dem Eingang auf die untergehende Sonne am Tag der Sommersonnenwende fällt, …

… ein 2D-Modell der Plejaden, …

… ein 3D-Modell der Cassiopeia und noch einiges mehr (inklusive zahlreicher Sonnenuhren unterschiedlicher Bauweise).

Die Besucher waren enorm beeindruckt und wünschen Stergos (links) – übrigens Sohn eines Griechen und einer Österreicherin und bestens mit den Astroszzenen Griechenlands wie Mitteleuropas vernetzt – allen Erfolg bei seinem kühnen Projekt! Die Astro-Apartments, die wöchentlich (50 €/Tag) und monatlich (30 €/Tag) vermietet werden sollen und über schnelles Internet verfügen werden, richten sich nicht primär an Hardcore-Amateurastronomen (für die der stadtnahe Himmel wohl nicht dunkel genug wäre) sondern mehr an ’normale‘ Touristen, die aber etwas anderes als ‚das Übliche‘ vom Urlaub erwarten: „A different kind of holiday,“ steht auf Stergos‘ Visitenkarte. [Daniel Fischer. NACHTRÄGE: ein Bericht zwei Monate später, die fertige Sternwarte im Dezember hier, hier, hier und hier und auf noch viel mehr Bildern und Bilder vom September 2013]